Die Stadt Herne plant gemeinsam mit privaten Partnern ein großes Stadtentwicklungsprojekt. Das EschparkQuartier soll modernes Wohnen und Naherholung perfekt verbinden.

Im Bereich von Eschstraße und Bahnhofstraße nimmt die Stadt Herne in den kommenden Jahren im Schulterschluss mit mehreren privaten Flächeneigentümern das nächste große und wegweisende Stadtentwicklungsvorhaben in Angriff. Rund um einen neu entstehenden Park, der der Planung auch den Namen gibt, wird neue, zeitgemäße und attraktive Wohnfläche für jeden Geldbeutel entstehen. Das Projekt hört auf den Namen „EschparkQuartier“. Nach intensiven Gesprächen mit allen beteiligten privaten Grundstückseigentümern hat die Stadt Herne nun einen entsprechenden Rahmenplan fertiggestellt. Dieser ambitionierte Schritt markiert den Beginn einer umfassenden Transformation des zentral gelegenen Areals in unserer Nachbarstadt.

Stadtentwicklung und Rahmenplanung an der Bahnhofstraße Herne

„Dies ist die Grundlage, um im nächsten Schritte den Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung des Rates zu beteiligen. Ziel ist es, uns dort als Verwaltung mandatieren zu lassen, auf Grundlage der vorgelegten Planungsüberlegungen einen entsprechenden Bebauungsplan aufzustellen“, erläutert Stadtbaurat Stefan Thabe das geplante weitere Vorgehen. Im Rahmen eines der regelmäßig von der Stadt Herne angebotenen Bürgerdialoge wird die Rahmenplanung in der zweiten Jahreshälfte auch interessierten Bürger*innen vorgestellt. Eine entsprechende Einladung zu der Veranstaltung im Stadt Forum auf der Bahnhofstraße in Herne-Mitte folgt rechtzeitig vorab, sobald der Termin feststeht. Sofern das Vorhaben selbst wie geplant voranschreitet, wird die neue städtische Grünanlage im Zentrum des neuen Wohnquartiers gegen Ende des laufenden Jahrzehnts entstehen.

„Wir sehen hier die folgerichtigen, nächsten Schritte für eine qualitativ ansprechende Weiterentwicklung des Quartiers. Nach der erfolgreichen Entwicklung des FunkenbergQuartiers, wo der Fokus auf Bildung, Forschung und Wirtschaft mit ergänzender Wohnbebauung liegt, verbinden wir beim beinahe angrenzenden EschparkQuartier ein attraktives Wohnraumangebot für alle Bedarfe mit echter Naherholungsqualität dank des neu entstehenden Quartiersparks“, ordnet Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda das Vorhaben in die strategischen Leitlinien der Herner Stadtentwicklung ein. Gemäß geltendem Grundsatzbeschluss werden mindestens 25 Prozent der derzeit geplanten 330 Wohneinheiten mittels öffentlicher Wohnbauförderung errichtet. Die derzeitige Rahmenplanung sieht auf dem Areal unterschiedliche Wohnformen von der Mietwohnung bis zum Reiheneigenheim vor. „Auch, wenn sich der derzeitige Planungsstand im weiteren Verlauf des Verfahrens mit Sicherheit noch ändern wird, definiert er dennoch einen Zielrahmen, was an dieser Stelle mit der Quartiersentwicklung erreicht werden soll“, so Stefan Thabe.

Moderner Wohnungsbau und Kooperation mit der HEITKAMP Unternehmensgruppe

Um auch die Interessen der beteiligten privaten Flächeneigentümer und -entwickler in die Rahmenplanung einfließen zu lassen, hat die Stadt Herne mit der HEITKAMP Unternehmensgruppe, der Arnold Knipping Holding GmbH sowie der Heinz Mayer Bauträger GmbH verbindliche Absprachen für die künftige gemeinsame Entwicklung des Areals getroffen. „Wir als HEITKAMP Unternehmensgruppe freuen uns sehr, an diesem zukunftsweisenden Wohnquartier mitzuwirken. Die Schaffung von Wohnraum ist zentrales Thema in Deutschland – ebenso in unserer Region. Das Wohnquartier steht nicht nur für moderne Stadtentwicklung – für unsere weitere Unternehmensentwicklung in Herne gewinnt die Bereitstellung von Wohnraum zunehmend an Bedeutung, insbesondere im Hinblick auf die Mitarbeiterbindung und -gewinnung. Vor diesem Hintergrund sehen wir dieses Quartier nicht nur als bauliches, sondern auch als gesellschaftlich und wirtschaftlich relevantes Projekt mit starkem Signal für die Zukunft. Wir sind stolz, unseren Beitrag zu diesem gelungenen Projekt zu leisten“, so Jörg Kranz, Geschäftsführender Gesellschafter der HEITKAMP Unternehmensgruppe.

Aktuell gehen die Zeitplanungen vorbehaltlich der Entscheidungen der politischen Gremien davon aus, dass der nun auszuarbeitende Bebauungsplan Anfang 2028 Rechtskraft erlangt und anschließend die Entwicklung des Areals beginnen kann. Das Großprojekt zeigt, wie Kommunen im Ruhrgebiet heute vorausschauend planen müssen, um bezahlbaren Wohnraum mit hoher Lebensqualität zu verknüpfen. Die Bürger im Revier dürfen gespannt sein, wie sich das Viertel rund um die Eschstraße in den kommenden Jahren verändert. Das Zusammenspiel aus Wirtschaftskraft, sozialem Wohnungsbau und städtischer Natur setzt ein wichtiges Zeichen für die Zukunft der gesamten Region.