Ein zentraler Verkehrsknotenpunkt im Revier wird für rund vier Wochen voll gesperrt. Autofahrer müssen sich auf einseitige Verkehrsführungen und Baustellenampeln einstellen.

Die Stadtwerke Herne setzen die Ausbauarbeiten am Stromnetz in der Cranger Straße fort. Ab Montag, 8. Juni, wird dafür die Kreuzung Sedanstraße/La-Roche-Straße voll gesperrt. Die Arbeiten dauern voraussichtlich vier Wochen und sind ein weiterer Baustein für eine zukunftssichere Energieversorgung in Herne. Ohne diese Modernisierung des Netzes kann die langfristige Stabilität im regionalen Stromnetz nicht gewährleistet werden. Autofahrer und Anwohner müssen sich in den kommenden Wochen auf spürbare Einschränkungen im täglichen Berufsverkehr einstellen.

Baustelle Sedanstraße La-Roche-Straße behindert den Nahverkehr

Abhängig vom Baufortschritt wird in dieser Zeit die Cranger Straße zwischen der gesperrten Kreuzung und der Wörthstraße zeitweise nur einseitig befahrbar sein. Das bedeutet für die vielen Pendler im Ruhrgebiet eine echte Geduldsprobe, da es sich um eine stark frequentierte Achse handelt. Der Verkehr wird dann mithilfe einer Baustellenampel geregelt, um ein komplettes Verkehrschaos vor Ort zu verhindern. Dennoch lassen sich Rückstaus und Verzögerungen vor allem in den morgendlichen und abendlichen Stoßzeiten wohl kaum vermeiden. Umleitungen sind großräumig ausgeschildert, damit der Durchgangsverkehr den Engpass weiträumig umfahren kann.

Die Verantwortlichen der Stadtwerke sind bemüht, die Bauphase so kurz und effizient wie möglich zu gestalten. Ein reibungsloser Ablauf der Tiefbauarbeiten hängt jedoch auch stark von den Witterungsbedingungen ab. Für die Anwohner der umliegenden Straßen bedeutet die Sperrung vor allem veränderte Anfahrtswege zu den eigenen Grundstücken. Die Stadtwerke bitten alle Betroffenen um Verständnis für die unvermeidbaren Einschränkungen während der Bauzeit. Der Fokus liegt ganz klar darauf, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.

Stromnetz Ausbau Cranger Straße sichert die Energieversorgung im Revier

Nach Abschluss der vierwöchigen Bauphase soll der Verkehr an der betroffenen Kreuzung wieder wie gewohnt fließen können. Bis dahin wird den Autofahrern dringend empfohlen, den Bereich nach Möglichkeit komplett zu meiden. Die Erneuerung der Kabeltrassen ist ein notwendiges Übel, um das Netz fit für die Zukunft zu machen. Die Stadtwerke Herne halten die Bevölkerung über weitere Entwicklungen und eventuelle Änderungen im Bauablauf fortlaufend auf dem Laufenden. Am Ende profitieren alle Haushalte von einem modernen und krisenfesten Versorgungsnetz im Quartier.