Ermittlungserfolg für die Kriminalpolizei: Monate nach dem schweren Überfall auf zwei Händler in Herne wurden zwei Tatverdächtige festgenommen. Weniger Glück hatten die Ermittler bislang bei der Suche nach einem dreisten Trickbetrüger, der ein betagtes Ehepaar in den eigenen vier Wänden um seine Wertsachen brachte.
Behrensstraße: Falscher Handwerker erbeutet Geld und Schmuck
Ein hinterhältiger Trickdiebstahl hat sich am Montagnachmittag, 22. Juni, im Herner Stadtgebiet ereignet. Gegen 15:30 Uhr läutete ein bislang unbekannter Mann an der Wohnungstür eines Seniorenpaares (75 und 81 Jahre alt) in einem Mehrfamilienhaus an der Behrensstraße. Mit einem geschickt vorgetragenen Vorwand gelang es dem Unbekannten, das Vertrauen der Senioren zu gewinnen, sodass sie ihn arglos in die Räumlichkeiten einließen.
Während des Aufenthalts nutzte der Kriminelle einen unbeobachteten Moment, um die Schränke nach Wertsachen zu durchsuchen. Erst als der vermeintliche Besucher die Wohnung wieder verlassen hatte, bemerkten die Eheleute das ganze Ausmaß des Besuchs: Der Fremde hatte Bargeld sowie wertvollen Schmuck unbemerkt entwendet. Eine sofort eingeleitete Suche nach dem Täter blieb ohne Erfolg.
Die Kriminalpolizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Fahndung und beschreibt den Gesuchten wie folgt:
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Alter & Statur: Etwa 30 bis 40 Jahre alt, circa 1,75 bis 1,80 Meter groß mit schwarzen Haaren und „südeuropäischem Aussehen“.
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Bekleidung & Sprache: Er war mit einer schwarzen Hose sowie einem grauen T-Shirt bekleidet und sprach gebrochenes Deutsch.
Das Kriminalkommissariat führt die Ermittlungen und bittet Zeugen, die im Bereich der Behrensstraße verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter den Rufnummern 0234 909-4135 oder im聞 an die Kriminalwache unter 0234 909-4111 zu wenden.
Nach Juwelier-Überfall: Zugriff der Ermittler im Rheinland
Einen bedeutenden Erfolg im Kampf gegen die schwere Kriminalität konnten die Beamten des Herner Kriminalkommissariats 13 verzeichnen. Nach monatelangen, intensiven Ermittlungen klickten am Montag, 22. Juni, im Rheinland die Handschellen. Spezialkräfte nahmen zwei 30-jährige Männer fest, die im dringenden Verdacht stehen, Ende Januar 2026 zwei Juwelier-Händler im Herner Stadtgebiet gemeinschaftlich ausgeraubt zu haben.
Die Ermittler kamen den mutmaßlichen Tätern durch akribische Spurensuche auf die Schliche und lokalisierten deren Wohnsitze in Düren und Herzogenrath. Bei der koordinierten Festnahmeaktion am Montag blieben alle Beteiligten unverletzt. Parallel dazu durchsuchte die Polizei insgesamt drei Wohnungen der Verdächtigen, um umfangreiches Beweismittelmaterial sicherzustellen. Ein zuständiger Haftrichter prüfte den Fall noch am selben Tag und ordnete für beide Beschuldigten die sofortige Untersuchungshaft an. Die Auswertung der sichergestellten Gegenstände dauert an.
