Die Städte Bottrop, Essen, Gelsenkirchen, Herne, Oberhausen und der Kreis Recklinghausen reichen ihre gemeinsame Bewerbung unter dem Motto „Hier geht mehr“ ein.

Die Region EmscherLippePLUS setzt auf eine vertiefte interkommunale Zusammenarbeit und hat sich offiziell für das Strukturförderprogramm eREGIONALE 2033 des Landes Nordrhein-Westfalen beworben. Die beteiligten Kommunen reagieren damit auf den Aufruf des NRW-Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung. Ziel der gemeinsamen Initiative ist es, die Zukunftsfähigkeit des Raumes mit seinen rund 1,5 Millionen Einwohnern nachhaltig zu stärken. Angesichts globaler Krisen und historischer Transformationserfahrungen bündeln die Partner ihre Kräfte für eine langfristige Entwicklung. Die Verantwortlichen betonen, dass es Mut brauche, um gemeinsam neue Wege einzuschlagen.

Experimenteller Ansatz und klare Schwerpunkte für die Zukunft

Besonderes Merkmal des Programms ist das vorangestellte kleine „e“, welches für den Begriff „experimentell“ steht. Dieser Ansatz spiegelte sich bereits im Bewerbungsverfahren wider, bei dem die Unterlagen auf maximal 15 Seiten begrenzt waren. Inhaltlich konzentrieren sich die Handlungsfelder auf den Ausbau der blau-grünen Infrastruktur, die Steigerung der regionalen Resilienz sowie die Förderung von Ausbildungs- und Lebenschancen für die junge Generation.

Hernes Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda zeigt sich vom Erfolg der Zusammenarbeit überzeugt. Bereits die breite und städteübergreifende Erarbeitung der Unterlagen habe den großen Kooperationswillen aller beteiligten Akteurinnen und Akteure deutlich werden lassen, lobt der Kommunalpolitiker. Dudda führt weiter aus, dass sich die Bewerbung durch die klar identifizierten Themen im positiven Sinne deutlich von anderen Initiativen abhebe. Das angestrebte Präsentationsjahr für die umgesetzten Projekte und Lösungsansätze ist für 2033 terminiert.