Der Mondpalast von Wanne-Eickel bringt mit dem US-amerikanischen Klassiker „Arsen und Spitzenhäubchen“ makabre Unterhaltung auf die Bühne. Die Premiere der Neuinszenierung begeisterte das Publikum im ausverkauften Saal und wurde nach dem Schlussvorhang mit anhaltenden Standing Ovations gefeiert. Mit der Regiearbeit von Thos Renneberg setzt das Theaterhaus im Sommer 2026 auf eine temporeiche Mischung aus schwarzem Humor, skurrilen Wendungen und einer Prise lokalem Ruhrpott-Colorit.
Makabre Nächstenliebe und temporeiche Verwechslungen
Die bekannte Geschichte dreht sich um zwei scheinbar liebenswürdige ältere Damen, die einsame Herren aus vermeintlicher Nächstenliebe vergiften und deren Geheimnisse im hauseigenen Keller aufbewahren. Als ihr Neffe hinter das dunkle Treiben kommt, versucht er verzweifelt, die Wahrheit zu vertuschen, und gerät dabei selbst von einer brenzligen Situation in die nächste.
Regisseur Thos Renneberg, der erstmals am Mondpalast inszeniert, verknüpft in seiner Arbeit Elemente der klassischen Commedia dell’arte mit moderner Komik. Gemeinsam mit dem Ensemble hat er die Figuren und deren Unbekümmertheit herausgearbeitet, um die skurrile Ausgangslage mit hoher Dynamik auf die Bühne zu bringen.
Exklusives Sommertheater an drei Wochenenden
Das Sommertheater hat sich im Mondpalast als fester Bestandteil des Spielplans etabliert. Nach dem Erfolg des „Ruhrpott-Express“ im Vorjahr knüpft das Haus nun an die Nachfrage in den Sommermonaten an. Theaterdirektor Marvin Boettcher betont die besondere Ausrichtung der Produktion, die in Herne als exklusives Special gezeigt wird.
Insgesamt ist die Aufführungszahl streng limitiert: Das Stück wird in diesem Jahr lediglich zehn Mal in Wanne-Eickel zu sehen sein. Neben der Premierenvorstellung folgen neun weitere Termine an den ersten drei August-Wochenenden. Eintrittskarten sind online auf der Website des Theaters sowie telefonisch erhältlich.
