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Der RevuePalast Ruhr zeigt mit ICONICS eine neue Eigenproduktion voller Musikgeschichte. Auf Zeche Ewald treffen Travestie, Livegesang und Akrobatik aufeinander.
Theaterdirektor Marvin Boettcher begrüßt das Publikum im nahezu ausverkauften Revuepalast Ruhr zur Premiere der neuen Eigenproduktion. Die Show präsentiert eine Mischung aus Travestie, Drag, Akrobatik und Tanz, die das Publikum durch die Welt bekannter Musikikonen führt. Atemberaubende Kostüme und artistische Einlagen bestimmen das Geschehen auf der traditionsreichen Bühne im Ruhrgebiet. Das Ensemble setzt auf Unterhaltung mit Gesang und Bewegung in der gewohnten Theateratmosphäre. Im Vergleich zur früheren Produktion „Like a Phoenix“ wirkt der gesamte Ablauf deutlich runder und durchdachter.
Roxy steht wie gewohnt auf der Bühne und übernimmt die Moderation für den gesamten Abend. Einige Witze schießen dabei über das Ziel hinaus, sodass die Reaktionen im Saal zunächst verhalten bleiben. Deutlich mehr Zuspruch erhalten die persönlichen Anekdoten aus ihrer eigenen Biografie. „Wenn in Wütrow ein Trekker geblinkt und abgebogen ist, dann war das schon ein Highlight“, berichtet Roxy über ihre Herkunft. Das Publikum nimmt diese ehrlichen Erzählungen positiv auf und honoriert die Nahbarkeit mit spürbarem Beifall.
Artistik und Akrobatik begeistern im RevuePalast Ruhr
Sobald Nastya und Dany gemeinsam am Seil agieren, verändert sich die Stimmung im Raum schlagartig. Das Publikum verfolgt die anspruchsvolle Choreografie gebannt und spendet spontanen Szenenapplaus. Auch Sabrina überzeugt bei ihrer Luftnummer am Netztuch mit ruhigen, ästhetischen Bildern. Neben der Akrobatik bilden klassische Tanznummern das Fundament der gesamten Bühnenshow. Sabrina bewegt dabei unter anderem ihre Lippen zur Darbietung von Britney Spears‘ „Oops … I did it again“.
Zum Finale hin setzt das Ensemble ein klares Zeichen für Vielfalt und Toleranz. Eine Zugabe vermittelt die Botschaft, dass jede Person im Saal genau so sein dürfe, wie sie sei. Diese Haltung wird sichtbar, als Aria Viderci vor den Augen der Zuschauer ihre Maske ablegt. Nach zweieinhalb Stunden endet der Abend mit lang anhaltendem Applaus für das gesamte Ensemble. Der RevuePalast Ruhr beweist damit einmal mehr seine feste Rolle in der regionalen Kulturszene.
