
Kulturzentrum Herne
Spannungsgeladene Thriller-Momente, berührende Literaturadaptionen und pointierte Komödien: Das Kulturzentrum Herne am Willi-Pohlmann-Platz 1 öffnet ab dem 20. Oktober 2026 wieder seine Bühne für eine neue Theaterspielzeit.
Fünf ausgewählte Produktionen stehen zwischen Oktober 2026 und April 2027 auf dem Spielplan des städtischen Kulturbüros. Der Vorverkauf für Einzelkarten sowie für das Gesamtabonnement ist ab sofort eröffnet.
Den Auftakt macht am Dienstag, 20. Oktober 2026, die Inszenierung „Das Kalendermädchen“ des Westfälischen Landestheaters Castrop-Rauxel. Der Psychothriller nach dem Erfolgsroman von Bestseller-Autor Sebastian Fitzek stellt das Schicksal der elfjährigen Alma in den Mittelpunkt, deren Herkunft nach einer mysteriösen Freigabe zur Adoption stets geheim gehalten werden musste. Als das Mädchen lebensgefährlich erkrankt und dringend eine Knochenmarkspende benötigt, begibt sich ihre Adoptivmutter Olivia auf eine nervenaufreibende Suche nach den leiblichen Eltern – und blickt in bedrohliche Abgründe.
Literatur auf der Bühne: „Der Buchspazierer“ vor Weihnachten
Am Dienstag, 15. Dezember 2026, folgt mit „Der Buchspazierer“ eine warmherzige Hommage an die Literatur und menschliche Verbundenheit. Im Fokus steht der Buchhändler Carl Kollhoff, der ausgewählten Kundinnen und Kunden nach Feierabend ihre Bücher persönlich nach Hause liefert. Als ihm die resolute neunjährige Schascha begegnet, bringt das lebensfrohe Mädchen seine wohlgeordnete Welt mit klugen Fragen und großer Hartnäckigkeit durcheinander.
Das neue Jahr startet am Dienstag, 19. Januar 2027, humorvoll-analytisch mit „Wir müssen reden“. Das Ensemble-Ehepaar Jennifer und Michael Ehnert widmet sich mit scharfzüngigem Witz den alltäglichen Missverständnissen und Reibungsflächen einer langjährigen Ehe und führt dem Publikum vor Augen, welche Konsequenzen es hat, wenn die entscheidenden Worte erst viel zu spät gesprochen werden.
Feinsinnige Hoffnung und Bestseller-Fortsetzung im Frühjahr
Mit feinem Humor, sensiblen Zwischentönen und großer Aufrichtigkeit widmet sich am Dienstag, 16. Februar 2027, das Stück „Man kann auch in die Höhe fallen“ den Themen Familie, Verletzlichkeit und Lebenskrisen. Nach einem gesundheitlichen und emotionalen Tiefschlag sucht Protagonist Joachim Erholung im norddeutschen Heimatstädtchen bei seiner quirligen Mutter – und entdeckt trotz anfänglicher Rückschläge neue Lebensperspektiven.
Den Abschluss der Saison bildet am Mittwoch, 28. April 2027, Daniel Glattauers gefeierte Beziehungskomödie „Alle sieben Wellen“. Als direkte Fortsetzung des Bühnenerfolgs „Gut gegen Nordwind“ knüpft das Werk an den legendären E-Mail-Austausch zwischen Emmi und Leo an, nimmt die digitale Romanze nach einer Pause wieder auf und überrascht mit temporeichen Wortgefechten und unvorhersehbaren Wendungen.
Abonnements und Einzeltickets im Vorverkauf
Sämtliche Aufführungen beginnen jeweils um 19:30 Uhr. Für Theaterbegeisterte bietet das Kulturbüro der Stadt Herne das beliebte Gesamtabonnement an, das den Einlass zu allen fünf Produktionen bündelt:
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Abonnement Kategorie 1: 95,50 Euro (ermäßigt 50,50 Euro)
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Abonnement Kategorie 2: 80,50 Euro (ermäßigt 42,50 Euro)
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Abonnement Kategorie 3: 59,50 Euro (ermäßigt 32,50 Euro)
Für spontane Theaterabende sind Einzelkarten an der Abendkasse verfügbar (Kategorie 1: 27 Euro / ermäßigt 14,50 Euro; Kategorie 2: 24 Euro / ermäßigt 12,50 Euro; Kategorie 3: 20 Euro / ermäßigt 10,50 Euro). Tickets sind ab sofort über das Ticketportal reservix.de sowie persönlich beim Stadtmarketing Herne (Kirchhofstraße 5, 44623 Herne) erhältlich. Fragen zum Programm und Abonnement beantwortet Theater-Ansprechpartnerin Denise Goldhahn telefonisch unter 02323 16-2345 oder per E-Mail an denise.goldhahn@herne.de.
