Eishockey-Oberligist Herner EV setzt weiter auf bewährte Nachwuchsförderung und verlängert die Partnerschaften mit der Düsseldorfer EG und Bad Nauheim.

Der Herner EV treibt seine sportlichen Planungen für die Spielzeit 2026/27 in der Eishockey-Oberliga Nord konsequent voran. Die Miners setzen dabei weiterhin auf ein starkes Netzwerk im Nachwuchs- und Förderlizenzbereich. Nach der erneuten Einigung mit dem Zweitligisten EC Bad Nauheim verlängerte der Verein nun auch die Zusammenarbeit mit dem Nachwuchs der Düsseldorfer EG. Junge Talente aus der DEL2 und dem Düsseldorfer U20-Bereich erhalten so die Möglichkeit, regelmäßig wichtige Spielpraxis in der Oberliga zu sammeln. Für den Herner Kader bedeutet das Modell gleichzeitig eine spürbare qualitative und quantitative Verstärkung.

Förderlizenzen bringen DEG-Talente an den Gysenberg

Bereits in der vergangenen Spielzeit sammelten mehrere Nachwuchsakteure aus Düsseldorf wertvolle Erfahrungen im Seniorenbereich bei den Miners. Diese Kooperation wird nun nahtlos fortgesetzt, um Spielern den Übergang vom Junioren- in das Profieishockey zu erleichtern. Herne profitiert dabei im Trainings- und Spielbetrieb von einer größeren personellen Tiefe. Die Partnerschaft soll sicherstellen, dass die Düsseldorfer Nachwuchskräfte kontinuierlich auf hohem Niveau gefordert und gefördert werden.

HEV-Geschäftsführer Dominik Kastner zog ein durchweg positives Fazit der bisherigen Zusammenarbeit mit dem DEG Eishockey e.V. Die Kooperation stelle eine klassische Win-win-Situation für beide Vereine dar, betonte Kastner. Bereits im Vorjahr hätten Nachwuchskräfte aus dem Düsseldorfer U20-Team wichtige Schritte im Seniorenbereich gemacht. Die Fortsetzung der Vereinbarung sei daher die logische Konsequenz der erfolgreichen gemeinsamen Arbeit auf dem Eis.

Starke DEL2-Achse: Fünf Nauheimer Förderlizenzspieler

Parallel dazu baute der Herner EV die bestehende Kooperation mit den Roten Teufeln des EC Bad Nauheim weiter aus. Für die Saison 2026/27 erhalten Paul Lemke, Jesse Kauhanen, Leon Bußmann, Denis Root und Raphael Jakovlev eine Förderlizenz für die Miners. Die Bad Nauheimer Geschäftsführer Christopher Fiori und Andreas Ortwein hoben das langjährige Vertrauensverhältnis beider Clubs hervor. Beide Vereine verfolgten das Ziel, junge Akteure optimal auszubilden und ihnen verlässlich Eiszeit zu garantieren.

Auch auf Trainerebene herrscht große Einigkeit über den sportlichen Nutzen der Partnerschaft. Bad Nauheims Cheftrainer Kevin Gaudet hob hervor, dass eine enge Abstimmung zwischen den Clubs die besten Entwicklungschancen für Talente schaffe. Miners-Headcoach Lenny Soccio zeigte sich glücklich über den Zugriff auf Spieler mit DEL2-Niveau, die den Herner Kader breiter und schlagkräftiger machten. Nach konstruktiven Gesprächen aller Beteiligten blicken beide Traditionsstandorte optimistisch auf die anstehende Eiszeit.