Mit einer erfolgreichen Abschlusspräsentation an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen ist ein praxisorientiertes Kooperationsprojekt zwischen dem Herner Verein Ruhrwerk e.V. und dem Institut für Journalismus und Public Relations zu Ende gegangen. Über mehrere Monate hinweg entwickelten fünf Studentinnen neue digitale Kommunikationskonzepte, um das Engagement und die Förderangebote des Vereins für Kinder und Jugendliche in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen.
Unter der Leitung von Prof. Dr. Julia Frohne erarbeiteten Lena Verbeek, Teresa Booms, Pia Seidelbach, Rike Piorr und Lara Karwath praxisnahe Formate aus den Bereichen Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit. Im Zentrum ihrer Arbeit stand das Bildungsprojekt „Lernen neu denken“. Die Studentinnen führten Interviews mit Projektbeteiligten, sichteten Bild- sowie Videomaterial und erstellten daraus zielgruppengerechte Social-Media-Beiträge, Videoclips wie Reels sowie interaktive Formate wie ein Sponsoren-Karussell.
Seitens des Vereins begleiteten die Vorsitzende Cordula Klinger-Bischof und Cornelia Lengert-Scholz das Hochschulprojekt. Klinger-Bischof lobte die Zusammenarbeit und betonte, wie wertvoll der Blickwinkel der jungen Nachwuchskräfte für die moderne Medienarbeit des Vereins sei. Seit 2009 engagiert sich Ruhrwerk e.V. für Kinder und Jugendliche mit speziellem Förderbedarf in Herne. Jährlich profitieren rund 450 junge Menschen von Bildungs- und Freizeitangeboten wie Sprachförderung im Sport, Reittherapien oder Naturprojekten, die stets in enger Kooperation mit lokalen Schulen umgesetzt werden.
