Große Erleichterung und Vorfreude bei den Miners: Der DEB erteilt allen 26 Bewerbern die Zulassung. Die Nord-Staffel wird aufgestockt – unter anderem durch einen prominenten Rückkehrer.
Der Herner EV (HEV) hat eine wichtige bürokratische Hürde auf dem Weg zur neuen Eiszeit erfolgreich genommen. Wie der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) offiziell im Rahmen seines abgeschlossenen Zulassungsverfahrens mitteilte, erhalten die „Miners“ die Lizenz zur Teilnahme an der kommenden Oberliga Nord-Saison 2026/27. Die Vereinsführung der Gysenberg-Abteilung nahm die Nachricht mit großer Freude auf und bedankte sich umgehend bei allen treuen Fans, Sponsoren und ehrenamtlichen Helfern für das entgegengebrachte Vertrauen und die Unterstützung in den vergangenen Monaten.
Volles Teilnehmerfeld: 26 Klubs erhalten die DEB-Zulassung
Die erfreuliche Nachricht für das gesamte deutsche Eishockey: Alle 26 Mannschaften, die sich für das diesjährige Zulassungsverfahren gemeldet hatten, wurden ohne Ausnahme für den Spielbetrieb zugelassen. Das Feld teilt sich in zwölf Vereine für die Oberliga Nord und 14 Vereine für die Oberliga Süd auf. Während die Süd-Staffel damit in exakt gleicher Stärke wie in der vergangenen Spielzeit an den Start geht, wird die Liga im Norden, in der auch der Herner EV um Punkte kämpft, um ein Team aufgestockt.
Die Ligakonkurrenten: Aufsteiger, Absteiger und ein Namenswechsel
Die beiden Staffeln dürfen sich zur neuen Saison auf interessante und namhafte Neuzugänge freuen, die für reichlich Dynamik im Kampf um die Play-off-Plätze sorgen dürften.
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Zuwachs in der Oberliga Nord: Das Teilnehmerfeld der Nord-Staffel wird durch den EHC Neuwied komplettiert. Die „Bären“ stoßen als amtierender Meister der grenzüberschreitenden CEHL (Central European Hockey League) zur Liga. Für die Rheinland-Pfälzer ist es eine Rückkehr an alte Wirkungsstätten: Bereits in der Saison 2015/2016 spielten die Neuwieder in der dritthöchsten deutschen Spielklasse.
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Neues Trio in der Oberliga Süd: Im Süden schlägt mit dem ESV Kaufbeuren ein hochkarätiger, sportlicher Absteiger aus der DEL2 auf. Hinzu kommt als Aufsteiger aus der Regionalliga Baden-Württemberg der Heilbronner Eishockeyclub Eisbären e.V., der offiziell unter dem traditionsreichen Namen Heilbronner Eishockey Club Falken auflaufen wird. Das Feld komplettieren die HC Tigers (ehemals EC Bregenzerwald), die den Schritt aus der internationalen Alps Hockey League zurück in den DEB-Bereich wagen.
Mit der erteilten Lizenz können die Verantwortlichen des Herner EV nun die finalen Kaderplanungen und die Vorbereitungen für die anstehende Spielzeit am Gysenberg intensivieren.
