
Grundsatzerklärung gegen Gewwalt
(c) Thomas Schmidt Stadt Herne
Klares Stoppsignal: Die Stadt Herne schützt ihre Beschäftigten mit einer neuen Grundsatzerklärung vor Übergriffen, Aggressionen und Beleidigungen im Dienst.
Die Stadtverwaltung Herne stellt sich entschlossen gegen Übergriffe, Bedrohungen und verbale Attacken auf ihre Mitarbeitenden. Mit einer offiziellen „Grundsatzerklärung gegen Gewalt“ setzt die Kommune nun ein unübersehbares Zeichen für gegenseitigen Respekt und Sicherheit am Arbeitsplatz. Tag für Tag engagieren sich die städtischen Angestellten im direkten Kontakt für das Wohl der Bürgerinnen und Bürger. Umso unverständlicher ist es, wenn Beschäftigte im Dienstalltag mit aggressivem Verhalten, Feindseligkeiten oder physischen Angriffen konfrontiert werden. Das neue Grundsatzpapier soll diesem Trend im gesamten Stadtgebiet entschieden entgegentreten.
Sichtbare Plakate in den Rathäusern von Herne
Die Grundsatzerklärung hängt ab sofort großformatig in den Foyers der drei Rathäuser sowie an weiteren Standorten der Stadtverwaltung aus. Neben Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda haben auch Personalratsvorsitzende Kirsten Weber und Dr. Martin Krause als Leiter des Fachbereichs Personal und Zentraler Service das Dokument unterzeichnet. Die Unterzeichnenden formulieren eine unmissverständliche Kernbotschaft und betonen, dass der Schutz der städtischen Mitarbeitenden nicht verhandelbar sei. Dr. Frank Dudda stellt klar, dass Gewalt gegenüber den Beschäftigten in den städtischen Räumlichkeiten, im Außendienst und in den sozialen Netzwerken keinen Platz habe. Mit dieser Haltung soll das Bewusstsein für ein faires Miteinander in der gesamten Stadtgesellschaft gestärkt werden.
Die Maßnahme ist eng mit der nordrhein-westfälischen Schutzkampagne „Sicher im Dienst“ verknüpft. Die Stadt Herne trat dem gleichnamigen Netzwerk bereits im Jahr 2022 bei, um die Sicherheit der Beschäftigten im öffentlichen Dienst kontinuierlich auszubauen. Die landesweite Initiative setzt sich für präventive Maßnahmen und verlässliche Rahmenbedingungen an Arbeitsplätzen der öffentlichen Hand ein. Durch die aktuelle Veröffentlichung bekräftigt die Stadtspitze ihr Versprechen, betroffene Kolleginnen und Kollegen bei Konflikten den Rücken zu stärken. Die Stadtverwaltung unterstreicht damit, dass ein respektvoller Umgang die elementare Grundvoraussetzung für alle kommunalen Dienstleistungen bleibt.
