Die Herner Stadtwerke senken erneut die Arbeitspreise für Strom und Gas. Die Entlastung greift ab dem 1. März für die meisten Haushalte in der Grundversorgung.
Kundinnen und Kunden der Herner Stadtwerke können sich zum dritten Mal in Folge über sinkende Energiekosten freuen. Ab dem 1. März werden in der Grundversorgung die Arbeitspreise für Strom und Gas reduziert. Grund sind gesunkene Beschaffungskosten, die der Versorger weitergibt. Gleichzeitig steigen die staatlich regulierten Netzentgelte im Grundpreis. Die Stadtwerke informieren ihre Kundschaft in den kommenden Tagen schriftlich über die Anpassungen.
Beim Gas senken die Herner Stadtwerke den Arbeitspreis um 0,99 Cent auf 12,5 Cent je Kilowattstunde. Trotz gestiegener Netzentgelte im Arbeitspreis ergibt sich für viele Haushalte eine Entlastung. Bei einem jährlichen Verbrauch von 18.000 Kilowattstunden in der gängigen Preisstufe 4 sinken die Heizkosten um rund 142 Euro pro Jahr.
Steigende Netzentgeltanteile im Grundpreis dämpfen die Einsparung allerdings. Haushalte mit sehr geringem Gasverbrauch müssen daher mit einer moderaten Mehrbelastung rechnen.
Auch Strom wird günstiger
Auch beim Strom profitieren die Kundinnen und Kunden vom gesunkenen Arbeitspreis. Dieser reduziert sich um 1,94 Cent auf künftig 35,75 Cent je Kilowattstunde. Möglich wird dies durch einen effizienten Energieeinkauf der Stadtwerke sowie Entlastungen bei den Netzentgelten auf Bundesebene.
Ein Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden spart dadurch rund 40 Euro. Wie beim Gas führt jedoch der gestiegene Grundpreis dazu, dass sich die Entlastung bei niedrigem Verbrauch abschwächt.
Die Herner Stadtwerke kündigten an, alle betroffenen Kundinnen und Kunden transparent und zeitnah über die neuen Preise zu informieren. Die Änderungen gelten ab dem 1. März in der Grundversorgung StadtwerkeComfort.
