Familienangebote, Vorträge und Großveranstaltungen prägen das Programm 2026 im LWL-Museum für Archäologie und Kultur. Im Mittelpunkt steht weiterhin die Sonderausstellung „Mahlzeit! Wie Essen uns verbindet“.
Das LWL-Museum für Archäologie und Kultur in Herne startet mit einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm ins Jahr 2026. Unter der neuen Leitung von Melanie Wunsch setzt das Haus verstärkt auf familienfreundliche Formate. Die Sonderausstellung „Mahlzeit! Wie Essen uns verbindet“ läuft noch bis zum 13. September. Ergänzt wird sie durch Vorträge, Workshops und mehrere große Veranstaltungstage.
Die Ausstellung „Mahlzeit! Wie Essen uns verbindet“ bildet auch 2026 den inhaltlichen Rahmen vieler Angebote. Sie beleuchtet die kulturelle, soziale und historische Bedeutung gemeinsamer Mahlzeiten. Gezeigt werden mehr als 300 Exponate aus unterschiedlichen Epochen. Die Ausstellung ist noch bis zum 13. September in Herne zu sehen.
Familienangebote im Fokus
Ein zentrales Element des Jahresprogramms sind neue und ausgeweitete Familienformate. Den Auftakt bildet ein großes Familienwochenende am 31. Januar und 1. Februar. Zusätzlich findet an jedem ersten Sonntag im Monat ein Familiensonntag statt.
Beim Familienwochenende „Gar nicht unappetitlich – Das Mittelalter in Westfalen“ dreht sich alles um Ernährung, Tischsitten und Esskultur um das Jahr 1300. In Zusammenarbeit mit der Living-History-Gruppe „IG-Hochgotik“ erhalten Besucherinnen und Besucher Einblicke in den mittelalterlichen Alltag. Die Teilnahme an den Programmen ist kostenfrei, es fällt lediglich der reguläre Museumseintritt an.
Kostenlose Vortragsreihe zur Esskultur
Begleitend zur Sonderausstellung bietet das Museum eine kostenlose Vortragsreihe an. Fachleute aus Soziologie, Geschichte, Archäologie und Kulturwissenschaft gehen Fragen rund um Esskultur, gesellschaftliche Debatten und Ernährung der Zukunft nach. Die Vorträge finden vor Ort und per Livestream statt.
Am 5. Februar liest Dr. Alexander Berner aus „Sherlock Holmes und die ägyptische Mumie“ inmitten der Dauerausstellung. Die Veranstaltung richtet sich an Erwachsene und Jugendliche ab zwölf Jahren. Der Eintritt beträgt neun Euro.
Ein weiterer Höhepunkt ist die „Lange Nacht der Mahlzeit“ am 27. März. Von 18 bis 24 Uhr stehen Führungen, Workshops, Musik, Comedy und kulinarische Angebote auf dem Programm. Der Eintritt ist an diesem Abend frei.
Kreativ-Workshops und Schmiedekunst
Neu im Programm sind Kreativ-Workshops zur Schmuckbearbeitung und zum Schmieden. Beim Workshop „Aus dem Löffel wird ein Ring“ entstehen unter Anleitung eigene Schmuckstücke. Schmiedekurse für Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene vermitteln Grundlagen eines der ältesten Handwerke der Menschheit. Ergänzend gibt es mehrere öffentliche Schmiede-Vorführungen.
In den Osterferien lädt das Museum zum „Ostercamp Archäologie“ ein. Kinder zwischen acht und zwölf Jahren gehen auf Spurensuche durch verschiedene Epochen und probieren historische Handwerkstechniken aus. Die Teilnahme am zweitägigen Ferienangebot ist kostenlos.
Großveranstaltungen im Sommer
Zu den festen Terminen im Jahreskalender zählen auch 2026 die Extraschicht am 27. Juni sowie weitere Sonderveranstaltungen. Details zu einzelnen Programmpunkten veröffentlicht das Museum fortlaufend.
Öffentliche Führungen sind kostenfrei, es wird lediglich der Museumseintritt erhoben. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre haben freien Eintritt. Weitere Informationen bietet das Museum online.
