Gute Nachrichten für den Kunst- und Kulturstandort Herne: Die traditionelle Künstlerzeche „Unser Fritz 2/3“ erhält rund 5,9 Millionen Euro an Fördermitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Damit fließt eine erhebliche Summe in die Modernisierung, Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit des denkmalprägenden Gebäudekomplexes.
Hohe Förderquote schont den städtischen Haushalt
Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda hebt die Bedeutung dieser Maßnahme für die Stadt hervor. Dank einer Förderquote von 90 Prozent lässt sich das umfassende Projekt realisieren, ohne den städtischen Haushalt übermäßig zu belasten.
Die Künstlerzeche stellt seit Jahrzehnten eine zentrale Anlaufstelle für die regionale wie internationale Kulturszene dar. Das Areal beherbergt derzeit 13 feste Ateliers sowie ein Gastatelier, das regelmäßig internationalen Künstlerinnen und Künstlern zur Verfügung steht. Durch die anstehende Sanierung soll die Attraktivität des Standorts und seiner vielfältigen Nutzungen langfristig gesteigert werden.
Modernste Technik für ein historisches Denkmal
Die geplanten Baumaßnahmen fokussieren sich auf eine nachhaltige und energieeffiziente Umgestaltung der Anlage. Vorgesehen sind:
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Gebäudehülle: Erneuerung des Daches, der Fenster sowie der Fassade inklusive der Außentüren.
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Heiz- und Klimatechnik: Installation einer modernen Wärmepumpe sowie die Erneuerung der gesamten Heizungs- und Lüftungstechnik.
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Elektrik: Aufbau einer zeitgemäßen Elektro- und Beleuchtungsanlage.
Um den Atelier- und Kunstbetrieb während der Umbauphase möglichst wenig zu beeinträchtigen, werden die Baumaßnahmen eng mit den ansässigen Künstlerinnen und Künstlern abgestimmt. Die Sanierung sichert den Fortbestand der Künstlerzeche als unverzichtbares Herzstück der Herner Kulturlandschaft.
