Das LWL-Museum für Archäologie und Kultur bietet im April ein umfangreiches Programm. Geplant sind Mitmachaktionen, Workshops und Vorträge. Auch Familienangebote und Führungen stehen auf dem Plan. Viele Veranstaltungen richten sich an unterschiedliche Altersgruppen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Sonderausstellung zum Thema Essen.
In den Osterferien startet das „Ostercamp Archäologie“. Kinder zwischen acht und zwölf Jahren nehmen an einem zweitägigen Programm teil. Sie arbeiten mit Schaufel und Pinsel und lernen verschiedene Epochen kennen.
Neben dem Camp gibt es ein Kreativseminar für Jugendliche und Erwachsene. Beim Workshop „Schmuckbearbeitung“ entsteht aus einem Löffel ein Ring. Die Teilnehmenden arbeiten unter Anleitung und fertigen ein eigenes Werkstück an.
Familiensonntag rund ums Essen
Am 12. April steht ein Familiensonntag auf dem Programm. Unter dem Titel „Gemeinsam isst man nicht allein“ geht es um Esskultur in verschiedenen Zeiten und Regionen.
Das Angebot richtet sich an Familien mit Kindern ab acht Jahren. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Gewohnheiten, Ritualen und gemeinschaftlichen Erlebnissen rund ums Essen.
Regelmäßig werden Führungen durch die Ausstellungen angeboten. In der Dauerausstellung verfolgen Besuchende archäologische Spuren aus Westfalen.
Parallel dazu gibt es Rundgänge durch die Sonderausstellung „Mahlzeit! Wie Essen uns verbindet“. Sie thematisiert die kulturelle Bedeutung von Nahrung und gemeinschaftlichem Essen.
Vortrag zu Fleischkonsum und Gesellschaft
Am 16. April hält Gunther Hirschfelder von der Universität Regensburg einen Vortrag. Thema ist die Rolle von Fleisch in Vergangenheit und Gegenwart.
Dabei werden historische Entwicklungen sowie aktuelle Fragen zu Nachhaltigkeit und Ernährung behandelt.
Am 19. April ist eine Schau-Schmiede geplant. Schmied Timo Reichelt zeigt traditionelle Handwerkstechniken.
Besuchende können die Arbeit mit Hammer und Amboss beobachten und Fragen stellen.
Sonderausstellung im Fokus
Die Ausstellung „Mahlzeit! Wie Essen uns verbindet“ läuft noch bis September. Sie zeigt, wie Essgewohnheiten gesellschaftliche Strukturen widerspiegeln.
Thematisiert werden unter anderem Rituale, soziale Unterschiede und Veränderungen im Alltag.
Viele Angebote erfordern eine Anmeldung. Führungen sind in der Regel kostenfrei, es fällt lediglich der Museumseintritt an. Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre haben freien Eintritt.
Das Programm erstreckt sich über den gesamten April und bietet unterschiedliche Zugänge zur Archäologie und Kulturgeschichte.
