Das Verkehrskommissariat der Polizei hat nach zwei schwerwiegenden Verkehrsunfällen im Stadtgebiet von Herne die Ermittlungen aufgenommen. Sowohl in Herne-Eickel als auch in Herne-Mitte verunglückten Verkehrsteilnehmer schwer und mussten zur stationären Behandlung in Krankenhäuser gebracht werden.

Fahranfängerin verliert Kontrolle über ihren Pkw und prallt gegen Baum

Ein dramatischer Unfall ereignete sich am Freitagmittag, 31. Juli, in Herne-Eickel. Gegen 12:17 Uhr war eine 18-jährige Autofahrerin aus Gelsenkirchen in ihrem Pkw auf der Edmund-Weber-Straße unterwegs. Nach ersten Polizeiangaben fuhr die junge Frau mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Bochum.

Auf Höhe der Hausnummer 141 verlor die 18-Jährige in einem Kurvenbereich die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Der Wagen geriet von der Fahrbahn ab und kollidierte ungebremst mit einem Baum am rechten Fahrbahnrand. Durch die Wucht des Aufpralls erlitt die Gelsenkirchenerin schwere Verletzungen, wobei eine Lebensgefahr zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte. Aufmerksame Zeugen reagierten umgehend und leisteten bis zum Eintreffen der Notärzte Erste Hilfe. Eine Rettungswagenbesatzung brachte die Schwerverletzte umgehend zur Intensivbehandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus.

Zusammenstoß beim Abbiegen: Radfahrer in Herne-Mitte schwer verletzt

Bereits am Donnerstagnachmittag, 30. Juli, kam es in Herne-Mitte zu einem schweren Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Radfahrer. Gegen 14:30 Uhr war ein 27-jähriger Herner mit seinem Pkw auf der Bismarckstraße unterwegs und beabsichtigte, nach rechts in die Cranger Straße einzubiegen.

Im Bereich des Einmündungsbereichs kam es zur Kollision mit einem 43-jährigen Radfahrer aus Herne. Dieser befuhr zu diesem Zeitpunkt den Gehweg der Bismarckstraße, um die Fahrbahn der Cranger Straße zu überqueren. Der Radfahrer stürzte durch den Zusammenstoß schwer und erlitt ernsthafte Verletzungen. Auch er wurde von einer Rettungswagenbesatzung erstversorgt und anschließend zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert.

Die Polizei untersucht bei beiden Einsätzen nun den genauen Unfallhergang und prüft unter anderem gefahrene Geschwindigkeiten sowie Vorfahrts- und Wegerechtsfragen.