
Feuerwehr
(c) Hendrik Klein
Am Donnerstagabend, den 13. August 2026, wurde die Feuerwehr Herne um 18:26 Uhr zunächst wegen eines rund 30 Quadratmeter großen Heckenbrandes alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einheiten der Feuerwache 2 hatte sich das Feuer jedoch bereits rasch auf einer Länge von rund 100 Metern ausgebreitet und erfasste insgesamt eine Vegetationsfläche von etwa 1.000 Quadratmetern.
Behördenübergreifende Brandbekämpfung und Drohneneinsatz
Wegen des großflächigen Brandausmaßes forderten die Einsatzkräfte umgehend Verstärkung von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr an. Zur Lageerkundung aus der Luft kam zudem die Drohne der Feuerwehr Herne zum Einsatz.
Da sich der Brandort im unmittelbaren Grenzbereich befand, trafen zeitgleich Einsatzkräfte der Feuerwehr Gelsenkirchen ein, wo ebenfalls Notrufe eingegangen waren. Die Wehrleute beider Städte bekämpften die Flammen gemeinsam: Während Herne mit 38 Kräften vor Ort war, unterstützte Gelsenkirchen mit weiteren 22 Feuerwehrleuten. Zur Absicherung des restlichen Herner Stadtgebiets stellte eine weitere Einheit der Freiwilligen Feuerwehr den Grundschutz sicher.
Für die Dauer der rund zweistündigen Löschmaßnahmen sperrte die Polizei Bochum die Berliner Straße im Abschnitt zwischen der Gelsenkircher Straße und der Stadtgrenze zu Gelsenkirchen komplett ab.
