Die Kombination aus Frost und feuchter Witterung verursacht derzeit verstärkt Schäden an Straßen in Herne. Die Stadt arbeitet an kurzfristigen Lösungen und plant größere Reparaturen für das weitere Jahr.
Die aktuellen winterlichen Temperaturen in Herne setzen den Straßen zu. Besonders kleine Risse entwickeln sich bei Frost rasch zu Schlaglöchern. Die Stadtverwaltung betont, dass größere Reparaturen erst möglich sind, wenn die Außentemperaturen steigen. Bis dahin werden akute Gefahrenstellen provisorisch abgesichert. Fachbereichsleiter Thorsten Rupp und Bauhofleiter David Hucklenbroich erläutern Vorgehensweise und geplante Maßnahmen für das Jahr 2026.
„Selbst kleinste Risse in der Straßendecke können sich schnell vergrößern, wenn Feuchtigkeit eindringt und gefriert“, erklärt Thorsten Rupp, Leiter des Fachbereichs Tiefbau und Verkehr. Frost übe buchstäblich Sprengwirkung auf Asphalt und Beton aus. Besonders bei anhaltender nasskalter Witterung wachse die Zahl der Schlaglöcher schnell.
Die Stadt Herne erhält derzeit vermehrt Hinweise auf Straßenschäden. „Wir nehmen alle Meldungen auf und erstellen eine Prioritätenliste, um handlungsfähig zu sein, sobald die Temperaturen steigen“, so Rupp.
Provisorische Maßnahmen
Während der Winterperiode ist die Verarbeitung herkömmlicher Straßenmaterialien nicht möglich, da diese eine Mindesttemperatur benötigen. Aus diesem Grund setzt der städtische Bauhof auf lösemittelfreien Kaltasphalt, um akute Unfallgefahren zunächst provisorisch zu beseitigen. Diese Maßnahme gilt als Übergangslösung, bis dauerhaftes Material eingesetzt werden kann.
Bauhofleiter David Hucklenbroich kündigt an, dass die Stadt im weiteren Verlauf des Jahres gezielt großflächige Straßensanierungen durchführen wird. Die Termine und Bereiche werden kurzfristig bekanntgegeben, sobald die Wetterlage und Temperaturen eine umfassende Bearbeitung zulassen. „Wir sind vorbereitet und werden sobald wie möglich aktiv, um den Straßenzustand nachhaltig zu verbessern“, so Hucklenbroich.
