Projekt für Blumenthal-Areal nimmt konkrete Formen an

Die geplante urbane Seilbahn im Blumenthal-Areal rückt einen Schritt näher zur Umsetzung. Nach der Aufnahme des Projekts in den ÖPNV-Bedarfsplan des Landes NRW erläuterten Stadt, VRR und HCR die weiteren Schritte.

Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda betont den Nutzen der Seilbahn für die Stadtentwicklung: „Mit der Seilbahn schaffen wir eine direkte Verbindung, losgelöst vom Straßenverkehr, und entlasten so die Hauptverkehrsstraßen. Gleichzeitig wird das Blumenthal-Areal effizient in das regionale Nahverkehrsnetz integriert.“

VRR-Vorstandssprecher Oliver Wittke sieht in dem Projekt eine innovative Ergänzung des ÖPNV: „Urbane Seilbahnen ermöglichen die Vernetzung städtischer Räume. Der VRR begleitet das Projekt von Beginn an und unterstützt bei Förderfragen. Gleichzeitig entwickeln wir Standards zur Integration als vollwertiges Verkehrsmittel im Verbund.“

Die Seilbahn wird in das bestehende Nahverkehrs- und Tarifsystem des VRR eingebunden und vom lokalen Nahverkehrsunternehmen HCR betrieben. Die Stadt Herne hat zudem die standardisierte Bewertung zur Nutzen-Kosten-Analyse abgeschlossen, die den volkswirtschaftlichen Nutzen und die Förderfähigkeit des Projekts bestätigt.

Das Blumenthal-Areal soll durch die Ansiedlung zukunftsträchtiger Unternehmen etwa 4.000 Arbeitsplätze schaffen. Mehr als 40 Prozent der Fläche bleiben öffentlich zugänglich und bieten Grünflächen für Naherholung. Die Seilbahn wird eine direkte Verbindung zum Hauptbahnhof Herne – Wanne-Eickel ermöglichen und so den Straßenverkehr entlasten.

Die bauliche Umsetzung des Areals und der Seilbahn ist für das Ende des laufenden Jahrzehnts geplant.