Das Stadtentwicklungsprojekt Blumenthal in Herne tritt künftig unter dem Namen „Blumenthal hoch3“ auf. Die neue Wort-Bild-Marke wurde am 11. Dezember 2025 im Rahmen einer Pressevorstellung präsentiert. Entwickelt wurde sie gemeinsam mit der Kommunikationsagentur dot.blue. Vorgestellt wurde das neue Erscheinungsbild durch Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda und Ronald Graf, Geschäftsführer der städtischen Blumenthal-Entwicklungsgesellschaft mbH (BEG).
Mit der neuen Marke soll das Projekt klarer positioniert werden. Der Name stellt einen direkten Bezug zum Standort her und greift zugleich den technologischen Anspruch des geplanten Innovationsquartiers auf. Die Gestaltung differenziert zudem die drei Teilareale des ehemaligen Zechengeländes, die im Rahmen des Entwicklungskonzepts vorgesehen sind. Farblich orientiert sich das Logo am Corporate Design der Stadt Herne.
Die Schreibweise „hoch3“ ist bewusst nicht mathematisch gewählt. Ziel ist eine einfache Nutzung im Sprach- und Schriftgebrauch. Grafische Elemente greifen dennoch die Potenz Drei auf und verweisen gleichzeitig auf die drei Entwicklungsflächen des Areals. Darüber hinaus stellt der Begriff einen Bezug zur geplanten verkehrlichen Erschließung des Geländes her, unter anderem durch eine urbane Seilbahn.
Inhaltlich bleibt die bereits abgestimmte Gesamtplanung Grundlage des Projekts. Nach Angaben der Stadt sollen rund 60 Prozent der Fläche als Natur- und Freiraum erhalten bleiben und künftig als öffentliches Naherholungsgebiet dienen. Diese Festlegung ist Ergebnis eines umfassenden Beteiligungsprozesses mit Akteuren aus der Stadtgesellschaft.
Die Einführung der neuen Marke markiert zugleich den Auftakt für die nächste Phase der Projektentwicklung. Mitte Januar 2026 startet die Öffentlichkeitsbeteiligung. Eine erste Dialogveranstaltung ist für den 14. Januar 2026 angesetzt. Sie findet von 17:30 bis 20:30 Uhr in der Sporthalle im Sportpark in Herne statt.
Parallel zur Markenpräsentation ist auch die neue Projektwebsite online gegangen. Unter blumenthalhoch3.de finden sich erste Informationen zur Entwicklung des Areals sowie Hinweise auf kommende Beteiligungsformate. Präsenz zeigt das Projekt künftig auch über verschiedene Social-Media-Kanäle.
