Der Lions-Club spendet insgesamt 5.500 Euro, um vier Jugendlichen des Gymnasiums Wanne unvergessliche Sommerferien in Frankreich, Estland und der Türkei zu ermöglichen – im Fokus steht der interkulturelle Austausch.
Für vier Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Wanne werden die anstehenden Sommerferien zu einem prägenden Lebensereignis. Im Rahmen des weltweiten Programms „Lions Youth Exchange“ reisen die Jugendlichen in den kommenden Wochen nach Südfrankreich, Estland und in die Türkei. Dort tauchen sie tief in die jeweiligen Kulturen ein und knüpfen wertvolle Netzwerke mit Gleichaltrigen aus den verschiedensten Nationen.
Erfolgreiche Bewerbung: Per Lions-Stipendium nach Europa und Eurasien
Die glücklichen Weltenbummler heißen Adam Bouchiha, Alina Can, Emma Czastrau und Youssef Ahmad. Sie sind zwischen 15 und 18 Jahre alt und besuchen die Jahrgangsstufen 10 bis 12 am Gymnasium Wanne. Die Jugendlichen hatten sich auf eine offizielle Ausschreibung des Lions Clubs Wanne-Eickel beworben und konnten sich im Auswahlverfahren für das renommierte, mindestens zweiwöchige internationale Austauschprogramm qualifizieren.
Die Reiserouten der vier Wanner Nachwuchstalente sind vielseitig aufgeteilt:
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Südfrankreich: Adam Bouchiha zieht es in den sonnigen Süden Frankreichs.
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Estland: Alina Can reist ins Baltikum und lernt das digitale Pionierland Estland kennen.
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Türkei: Emma Czastrau und Youssef Ahmad verbringen ihre gemeinsame Zeit in der Türkei.
Das strukturierte Programm der „Lions Youth Exchange“ setzt auf ein bewährtes Zwei-Säulen-Prinzip: Neben der Unterbringung in lokalen Gastfamilien, bei denen die Jugendlichen den echten Alltag vor Ort miterleben, nehmen alle Vier an internationalen Jugendcamps teil. Dort kommen junge Menschen aus Dutzenden Ländern zusammen, um gemeinsam an Projekten zu arbeiten und Vorurteile abzubauen.
5.500 Euro für Völkerverständigung und Offenheit
Der Lions Club Wanne-Eickel übernimmt die Reise- und Aufenthaltskosten der vier Gymnasiasten und greift dafür mit einer Gesamtsumme von 5.500 Euro tief in die Vereinskasse. Für Lions-Präsident Dr. Jörg Wertenbruch war die Freigabe der Fördermittel eine absolute Herzensangelegenheit der gesamten Mitgliederversammlung:
„Gerade in diesen Zeiten ist der persönliche Austausch junger Menschen über Ländergrenzen hinweg von unschätzbarem Wert. Solche Begegnungen fördern Offenheit, Verständnis und Freundschaften, die oft weit über die Zeit des Austauschs hinaus bestehen.“ — Dr. Jörg Wertenbruch, Lions-Präsident
Mit der finanziellen Unterstützung möchte der Service-Club ein klares Zeichen für globale Toleranz und die Förderung junger Menschen im Stadtteil setzen.
