Nach der deutlichen Niederlage beim Tabellenführer Hannover Scorpions zeigt der Herner EV eine stabile Reaktion. Im direkten Duell mit den TecArt Black Dragons Erfurt holen die Miners drei wichtige Punkte.
Der 4:1-Erfolg festigt die Position im Tabellenmittelfeld. Entscheidend sind eine effiziente Chancenverwertung und ein starker Torhüter. Das Wochenende bringt damit einen sportlich wichtigen Umschwung.
Beim Auswärtsspiel in Hannover hielt der Herner EV zunächst gut mit. Früh geriet das Team jedoch durch Strafzeiten unter Druck. Die Scorpions übernahmen zunehmend die Spielkontrolle. Sahir Gill brachte die Gastgeber in der 16. Minute in Führung.
Auch im zweiten Drittel blieben Herner Chancen ungenutzt. Hannover nutzte seine Möglichkeiten konsequenter. Norman Hauner erhöhte nach einem Abpraller auf 2:0. Im Schlussabschnitt sorgten Christoph Kiefersauer im Powerplay und Justin Kirsch für den 4:0-Endstand. Herne fand offensiv keine Antwort mehr.
Effiziente Miners im Sechs-Punkte-Spiel in Erfurt
Zwei Tage später zeigte sich der HEV deutlich verbessert. In Erfurt bestimmte Herne die Anfangsphase, scheiterte aber mehrfach an Torhüter Patrick Glatzel. Den ersten Treffer erzielten dennoch die Gastgeber. Joe Kiss traf nach einem Abpraller zum 1:0.
Herne blieb ruhig und kam noch vor der Pause zum Ausgleich. Dennis Palka fälschte einen Schuss von Marius Demmler unhaltbar ab. Im zweiten Drittel drehte der HEV die Partie. Hugo Enock traf nach Vorarbeit von Nick Ford zur Führung. Wenig später erhöhte Sofiene Bräuner im Powerplay auf 3:1.
Starke Defensive und sicherer Torhüter
Im Schlussdrittel ließ Herne wenig zu. Marc Hofmann sorgte mit dem 4:1 für die Vorentscheidung. Trotz mehrerer Unterzahlsituationen verteidigten die Miners konsequent. Torhüter Rodion Schumacher überzeugte mit zahlreichen Paraden und gab dem Team Sicherheit.
Der Sieg in Erfurt war verdient und sportlich bedeutsam. Im direkten Vergleich um wichtige Tabellenpunkte zeigte der Herner EV eine geschlossene Mannschaftsleistung.
