Seit 30 Jahren unterstützt die Frauenhilfe Börnig-Holthausen die Hospizarbeit in Herne. Jetzt übergibt sie 2.000 Euro an Palliativstation und Hospizdienst.

Seit drei Jahrzehnten engagiert sich die Frauenhilfe Börnig-Holthausen für Menschen am Ende ihres Lebens. Die Gruppe unterstützt den Förderverein der Palliativstation im EvK Herne sowie den Ambulanten Hospizdienst. Anfang Februar übergeben Annegret Schierbaum und Annegret Behl eine Spende in Höhe von 2.000 Euro an die Koordinatorin Karola Rehrmann. Die Summe stammt aus den Kollekten der vergangenen beiden Jahre. Sie gilt als Rekordbetrag in der Geschichte der Frauenhilfe.

Regelmäßige Treffen mit sozialem Engagement

Alle 14 Tage treffen sich rund 20 Frauen im Gemeindehaus Börnig. Bei Kaffee und Kuchen hören sie Andachten von Pfarrer Stefan Grote, verfolgen Vorträge oder gestalten gemeinsame Aktivitäten. Auch musikalische Beiträge gehören zum festen Programm. Bei jeder Zusammenkunft sammeln die Teilnehmerinnen für einen guten Zweck. Die Unterstützung der Hospizarbeit ist dabei seit vielen Jahren ein zentrales Anliegen.

Dass erneut eine so hohe Summe zusammenkommt, ist keine Selbstverständlichkeit. Die langjährigen Vorstandsfrauen Karin Stach und Ruth Kastilan hören aus gesundheitlichen Gründen auf. Damit entfällt der Verkauf von Marmeladen und Bastelarbeiten, der über Jahre ein wichtiger Bestandteil der Spendenaktionen ist. Die aktiven Frauen gleichen dies aus, indem sie zusätzlich Geld aus eigenen Mitteln beisteuern. So bleibt das Engagement auf konstant hohem Niveau.

„Jeder Euro wird gebraucht“

„Es ist uns wichtig, dass unsere Kollekte einen guten Zweck vor Ort unterstützt. Wir wissen, dass auf der Palliativstation und im Hospizdienst jeder Euro gebraucht wird“, erklären Annegret Schierbaum und Annegret Behl bei der Übergabe. Karola Rehrmann betont, sie danke den Überbringerinnen für ihre jahrzehntelange Treue und ihr großes Herz für schwerkranke und sterbende Menschen. Die kontinuierliche Unterstützung sei ein wichtiges Zeichen der Solidarität mit den Betroffenen und ihren Familien. Die Spende komme unmittelbar der Arbeit der ehrenamtlichen „Zeitschenkerinnen und Zeitschenker“ zugute.

Weitere Informationen gibt es unter: www.hospizdienst-herne.de