Vier Tatverdächtige wurden nach einem großen Automaten-Diebstahl an der Bahnhofstraße in der Nacht festgenommen. Die Beute erreicht eine vierstellige Höhe.

Die Ermittler der Kriminalpolizei verzeichnen einen schnellen Erfolg nach einem dreisten Diebstahlsdelikt im direkten Einzugsgebiet von Bochum. Am Donnerstagmorgen, 28. Mai, klickten für vier tatverdächtige Männer vorläufig die Handschellen. Die Gruppe soll am hellichten Tag die Selbstbedienungsautomaten eines Kiosks geplündert und dabei Beute im Wert von mehreren tausend Euro gemacht haben. Durch eine gezielte Fahndung im Stadtgebiet konnte die Polizei die mutmaßlichen Täter nur wenige Stunden nach der Tat dingfest machen. Die vier festgenommenen Männer befinden sich nun im Gewahrsam der zuständigen Behörden, während die Ermittlungen des Kriminalkommissariats auf Hochtouren laufen.

Kioskdiebstahl an der Bahnhofstraße sorgt für Entsetzen

Die eigentliche Tat ereignete sich einen Tag zuvor am 27. Mai gegen 15.50 Uhr an einem Kiosk im Bereich der Bahnhofstraße. Mitten im geschäftigen Nachmittagsverkehr machten sich die vier tatverdächtige Männer dort an mehreren Selbstbedienungsautomaten zu schaffen und entwendeten Waren in vierstelliger Höhe. Ohne große Scheu vor Entdeckung hebelten sie die Verkaufsgeräte auf und räumten die Bestände leer. Die Eigentümer des Kiosks verständigten sofort die Behörden, die eine detaillierte Spurensicherung am Tatort einleiteten.

Im Rahmen der Ermittlungen konnten die vier Männer in der darauffolgenden Nacht, am 28. Mai gegen 2 Uhr, im Bereich Roonstraße angetroffen werden. Eine Streifenwagenbesatzung bemerkte die Personengruppe, auf welche die detaillierten Täterbeschreibungen der Bahnhofstraße exakt passten. Die Beamten zögerten nicht lange, kesselten die Verdächtigen ein und kontrollierten deren Personalien. Bei der anschließenden Überprüfung erhärtete sich der dringende Tatverdacht gegen alle angetroffenen Personen massiv.

Festnahme der tatverdächtigen Männer ohne festen Wohnsitz

Die aus Deutschland stammenden Männer im Alter von 20, 20, 23 und 32 Jahren wurden noch vor Ort vorläufig festgenommen. Auffällig bei der Überprüfung der Personalien war, dass alle vier Beschuldigten derzeit ohne festen Wohnsitz gemeldet sind. Sie wurden ohne Gegenwehr in die Zellen des zentralen Polizeigewahrsams abgeführt. Das zuständige Kriminalkommissariat prüft nun, ob das Quartett für weitere ähnliche Automatenaufbrüche im gesamten Ruhrgebiet verantwortlich sein könnte.

Die weiteren Ermittlungen des Herner Kriminalkommissariats dauern an. In den kommenden Tagen sollen weitere Zeugen vernommen und eventuelle Videoaufzeichnungen aus dem Nahbereich ausgetauscht werden. Der Kioskbetreiber hofft nun, zumindest einen Teil der gestohlenen Waren oder den Sachschaden ersetzt zu bekommen. Für die Innenstadt ist dieser schnelle Fahndungserfolg ein wichtiges Signal für die Sicherheit im Quartier.