Die Autobahn Westfalen sperrt die A42 am Kreuz Herne an zwei Wochenenden für Brückenarbeiten. Betroffen sind beide Fahrtrichtungen zwischen Herne-Crange und Herne-Baukau. Umleitungen werden großräumig über die A2 sowie innerstädtisch eingerichtet.

Im Kreuz Herne werden derzeit die letzten vier Brücken über die A43 erneuert. Für den Abriss der vierten Brücke ist eine Vollsperrung der A42 notwendig. Die Sperrung erfolgt an zwei Wochenenden: vom 20. bis 23. Februar sowie vom 6. bis 9. März. Einige Verbindungen bleiben weiterhin nutzbar, andere werden über Umleitungen geführt. Der Neubau erfolgt in innovativer Schnellbauweise und ist Teil des sechsstreifigen Ausbaus der A43 zwischen Marl und Witten.

Die erste Vollsperrung beginnt am Freitag, 20. Februar, um 21 Uhr und endet am Montag, 23. Februar, um 5 Uhr. Die zweite Sperrung ist für Freitag, 6. März, 21 Uhr bis Montag, 9. März, 5 Uhr vorgesehen. Währenddessen ist die Verbindung von der A43 Fahrtrichtung Münster auf die A42 Richtung Dortmund gesperrt. Auch die Verbindungen von der A42 auf die A43 sind nicht befahrbar. Alternativ wird der Verkehr großräumig über die A2 geleitet.

Teilweise offene Verbindungen

Einige Verbindungen bleiben weiterhin möglich: Der Tunnel Baukau ermöglicht die Fahrt von der A43 Fahrtrichtung Münster auf die A42 Richtung Oberhausen. Auch die Verbindung von der A43 Fahrtrichtung Wuppertal auf die A42 Richtung Oberhausen bleibt offen. Innerstädtische Bedarfsumleitungen führen den Verkehr zusätzlich durch Herne.

Die Autobahn Westfalen nutzt für die Brückenarbeiten eine Schnellbauweise. Bereits im Mai bis August 2025 wurde die erste Brücke abgerissen, neu gebaut und wieder für den Verkehr freigegeben. Nach Abschluss der Brückenneubauten stehen noch Arbeiten an den Verbindungsfahrbahnen aus. Der Neubau berücksichtigt zahlreiche Rahmenbedingungen, darunter Bahnstrecken, städtische Straßen und Stromleitungen.

Der Neubau des Kreuzes Herne ist ein zentrales Projekt im sechsstreifigen Ausbau der A43 zwischen Marl und Witten. Die Maßnahme soll die Verkehrssicherheit erhöhen und Staus reduzieren. Für die Ingenieurinnen und Ingenieure der Autobahn Westfalen stellt das Projekt eine komplexe technische Herausforderung dar.