Mehr als 900 Besucherinnen und Besucher haben die Lange Museumsnacht im LWL-Museum für Archäologie und Kultur besucht. Das Haus wurde dabei zu einem Ort für Führungen, Handwerk und Live-Musik.
Die Veranstaltung am 27. März im LWL-Museum für Archäologie und Kultur stieß auf große Resonanz. Museumsleiterin Melanie Wunsch zieht ein positives Fazit und spricht von einem „vollen Erfolg“.
Bereits beim Eintritt wurde deutlich, dass die Museumsnacht über einen klassischen Besuch hinausging. Lichtinstallationen, Musik und interaktive Angebote prägten die Atmosphäre im gesamten Gebäude.
Besonders gefragt war eine Spezialführung durch die Dauerausstellung „Ruhrpottschnauze“. Auch die Sonderausstellung „Mahlzeit!“ bot Einblicke in Ess- und Trinkkultur im Wandel der Zeit.
Mitmachaktionen und Handwerk im Fokus
Zahlreiche Gäste nutzten die Gelegenheit, selbst aktiv zu werden. Eine Schnupper-Grabung vermittelte archäologische Arbeitsweisen.
Handwerkliche Vorführungen ergänzten das Programm. In der Schau-Schmiede entstanden Werkstücke aus Metall, während an der Töpferscheibe eigene Objekte gefertigt werden konnten. Auch Schmuck aus recyceltem Besteck wurde präsentiert.
Live-Musik verschiedener Gruppen begleitete die Veranstaltung. Ergänzt wurde das Programm durch Spielstationen und ein interaktives Quizformat.
Auffällig war zudem die Präsenz von Cosplayern und kostümierten Gästen. Sie trugen zur besonderen Atmosphäre bei und verwandelten das Museum zeitweise in eine inszenierte Erlebniswelt.
Blick auf kommende Veranstaltungen
Mit der „Extraschicht“ am 27. Juni steht bereits das nächste Großereignis an. Auch im April sind mehrere Angebote geplant, darunter Feriencamps, ein Familiensonntag und Kreativseminare.
Für das Osterferiencamp sind laut Veranstalter nur noch wenige Plätze verfügbar.
Die Sonderausstellung „Mahlzeit! Wie Essen uns verbindet“ läuft noch bis zum 13. September 2026. Sie beleuchtet anhand zahlreicher Exponate die soziale und kulturelle Bedeutung gemeinsamer Mahlzeiten.
