Nach einem riskanten Überholmanöver ist es am Mittwochabend in Herne zu einem Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden gekommen. Verletzt wurde niemand.
Gegen 19.45 Uhr war ein 23-jähriger Autofahrer auf der Bebelstraße in Richtung Freiligrathstraße unterwegs. Nach Zeugenangaben fuhr er mit überhöhter Geschwindigkeit. In Höhe der Einmündung Bebelstraße/Markgrafenstraße setzte er zum Überholen eines vorausfahrenden Wagens an. Dabei verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug.
Der Pkw kam nach links von der Fahrbahn ab, geriet auf einen Grünstreifen und prallte gegen einen Betonklotz. Anschließend wurde das Auto gegen eine Hauswand geschleudert und kam dort zum Stillstand.
Durch den Aufprall und herumfliegende Trümmerteile wurden mindestens drei weitere Fahrzeuge beschädigt. Einsatzkräfte schätzten den Gesamtschaden auf rund 58.000 Euro. Während der Unfallaufnahme war der Bereich zeitweise gesperrt.
Die Polizei stellte sowohl das Fahrzeug als auch den Führerschein des 23-Jährigen sicher. Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen übernommen.
Polizei und Feuerwehr bauen Zusammenarbeit aus
Die Kooperation zwischen Polizei und Feuerwehr in Herne wird weiter vertieft. In der vergangenen Woche nahmen zwei Beamte der Polizeiwache an einer Fortbildung in der Feuerwehrschule an der Feuer- und Rettungswache 2 in Wanne-Eickel teil.
Dort informierten sie angehende Brandmeister über Struktur, Organisation und Arbeitsweise der Polizei in Bochum, Herne und Witten. Ziel ist es, Abläufe bei gemeinsamen Einsätzen besser aufeinander abzustimmen.
Die Zusammenarbeit beider Behörden besteht seit Jahren. Regelmäßige Treffen auf Führungsebene sollen den fachlichen Austausch stärken. In den kommenden Wochen ist eine weitere Fortbildung in der Polizeiwache geplant. Dabei will die Feuerwehr Einblicke in ihre Arbeitsweise geben.
