Der Herner TC hat im Abstiegskampf der 2. Bundesliga einen wichtigen Heimsieg eingefahren. In der H2K-Arena setzte sich das Team mit 75:62 gegen die Eisvögel Freiburg durch und entschied zugleich den direkten Vergleich für sich.
Die Partie begann ausgeglichen. Beide Mannschaften agierten nervös, was sich in zahlreichen Fehlwürfen und Ballverlusten widerspiegelte. Führungswechsel prägten das erste Viertel, das Herne knapp für sich entschied. Auch im zweiten Abschnitt blieb das Spiel offen. Freiburg blieb vor allem aus der Distanz gefährlich und hielt die Begegnung eng.
Nach der Halbzeitpause verschaffte sich der Herner TC erstmals etwas Luft. Mit mehr Stabilität in der Defensive und konsequenten Abschlüssen setzte sich das Team im dritten Viertel ab. Freiburg blieb zwar über Dreipunktwürfe im Spiel, konnte den Rückstand aber nicht entscheidend verkürzen.
Im Schlussviertel kamen die Gäste mehrfach näher heran, ohne Herne ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. In der Schlussphase griff Freiburg zur „Stop-the-Clock“-Taktik. Herne nutzte die daraus resultierenden Freiwürfe konsequent und baute den Vorsprung weiter aus. So stand am Ende ein verdienter Heimsieg, der im Tabellenkeller zusätzliche Bedeutung hat.
Beste Werferinnen auf Herner Seite waren Zoesha Smith mit 20 Punkten und 19 Rebounds sowie Jennifer Crowder mit 18 Zählern. Alica Recanati steuerte 15 Punkte bei.
Für den Herner TC geht es am kommenden Samstag weiter. Dann gastiert der Tabellendritte aus Osnabrück um 18 Uhr in der H2K-Arena.
