In der H2K Arena zeigte der Herner TC am Samstagabend Moral. Gegen die favorisierten Girolive Panthers Osnabrück lag das Team über weite Strecken zurück. Erst im Schlussviertel gelang die Wende. Ausschlaggebend waren eine stabile Defensive und eine kontrollierte Spielweise.
Schwieriger Start gegen favorisierten Gegner
Der Herner TC begann engagiert, geriet jedoch früh ins Hintertreffen. Nach dem ersten Viertel lag das Team bereits mit zehn Punkten zurück. Auch in den folgenden Abschnitten gelang es zunächst nicht, den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Osnabrück bestimmte lange Zeit das Tempo der Partie.
Im letzten Viertel änderte sich der Spielverlauf. Herne agierte ruhiger, traf bessere Entscheidungen und ließ defensiv nur noch wenig zu. Mit einem 16:6 im Schlussabschnitt drehte der HTC das Spiel und sicherte sich den Heimsieg.
Eine zentrale Rolle spielte Zoesha Smith. An ihrem 24. Geburtstag erzielte sie 22 Punkte und holte 17 Rebounds. Damit verbuchte sie ein Double-Double und prägte das Spiel auf beiden Seiten des Feldes. Auch das Kollektiv trug den Erfolg, trotz personeller Ausfälle.
Geschlossene Mannschaftsleistung trotz Ausfällen
Der Herner TC musste erneut auf Lena Dziuba verzichten. Zudem fielen Annika Holzschuh kurzfristig aus, und der Abgang von Meghan Boyd wirkte sich auf die Rotation aus. Dennoch präsentierte sich das Team geschlossen und kompensierte die Ausfälle durch Einsatz und Abstimmung.
Mit dem Erfolg verabschiedet sich der Herner TC aus dem Heimspieljahr 2025. Das nächste Spiel steht am 28. Dezember auswärts in Saarlouis an. Dort will das Team an die Leistung aus dem Schlussviertel anknüpfen.
Spielstatistik:
Viertel: 14:24, 16:15, 13:9, 16:6
Herner TC: Smith (22 Punkte, 17 Rebounds), Recanati (13), Olsen (10 Punkte, 10 Rebounds), Crowder (5 Punkte, 4 Assists), Franze (3), Pereira (2), Fuglsang Olsen (4)
