Auf einer ehemaligen Industriebrache in Herne entsteht ein neues Logistikzentrum. Der Projektentwickler Prologis investiert in zwei Gebäude mit insgesamt rund 20.500 Quadratmetern Fläche. Die Fertigstellung ist für Ende 2026 vorgesehen.
Mit der feierlichen Grundsteinlegung hat der Bau an der Südstraße 41 begonnen. Das Projekt wird auf einem etwa 36.400 Quadratmeter großen Grundstück umgesetzt. Die Fläche galt zuvor über Jahre als ungenutzte Industriebrache. Nun soll sie einer neuen wirtschaftlichen Nutzung zugeführt werden.
Geplant sind zwei Logistikimmobilien, die nach Angaben des Unternehmens modernen Anforderungen entsprechen sollen. Neben der reinen Lager- und Logistiknutzung spielt auch die technische Ausstattung eine Rolle. Vorgesehen ist unter anderem Ladeinfrastruktur für elektrisch betriebene Fahrzeuge.
Fokus auf Nachhaltigkeit und Infrastruktur
Die Gebäude sollen nach aktuellen Nachhaltigkeitsstandards errichtet werden. Details zu konkreten Zertifizierungen wurden zunächst nicht genannt. Ziel ist es, ressourcenschonende Bau- und Betriebsweisen umzusetzen.
Ein Vorteil des Standorts ist die verkehrliche Anbindung. In unmittelbarer Nähe verlaufen mehrere Autobahnen, die eine schnelle Erreichbarkeit ermöglichen. Das gilt sowohl für den regionalen als auch für den überregionalen Warenverkehr.
Impuls für Gewerbeflächenentwicklung
Mit dem Bauprojekt wird eine zuvor ungenutzte Fläche reaktiviert. Solche Entwicklungen gelten als wichtiger Bestandteil der Stadtentwicklung im Ruhrgebiet. Die Umwandlung von Brachflächen in moderne Gewerbestandorte steht dabei im Fokus.
Das neue Logistikzentrum soll zudem zur Stabilisierung von Lieferketten beitragen. Vor dem Hintergrund globaler Unsicherheiten gewinnt dieser Aspekt zunehmend an Bedeutung. Unternehmen sind auf funktionierende Transport- und Lagerstrukturen angewiesen.
