Zahlreiche Einrichtungen in Westfalen-Lippe beteiligen sich an weltweiter Aktion

Am 28. März wird es für eine Stunde dunkel. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe beteiligt sich erneut an der Earth Hour. Zwischen 20.30 und 21.30 Uhr werden an vielen Standorten die Lichter ausgeschaltet. Ziel ist ein sichtbares Zeichen für Klima- und Umweltschutz. Die Aktion findet weltweit statt.

Mehrere Gebäude und Institutionen des LWL nehmen teil.

In Münster wird unter anderem am Landeshaus sowie an weiteren Einrichtungen die Beleuchtung abgeschaltet. Auch Museen, Kliniken und Schulen beteiligen sich.

Die Aktion soll Aufmerksamkeit schaffen und zum Nachdenken anregen.

Museen setzen Zeichen

Auch kulturelle Einrichtungen des LWL machen mit.

Im LWL-Museum für Kunst und Kultur wird während der Earth Hour eine Lichtinstallation abgeschaltet. Weitere Standorte wie das LWL-Museum Zeche Nachtigall, das LWL-Freilichtmuseum Detmold und die Stiftung Kloster Dalheim – LWL-Landesmuseum für Klosterkultur beteiligen sich ebenfalls.

Neben dem Abschalten der Beleuchtung werden auch Informationsangebote umgesetzt.

Fokus auf Bewusstsein statt Energieeinsparung

LWL-Direktor Georg Lunemann betont die gemeinsame Verantwortung.

Die Aktion richte sich nicht nur an Institutionen, sondern auch an Mitarbeitende und Bürgerinnen und Bürger.

Auch Kämmerin Birgit Neyer hebt hervor, dass es vor allem um Aufmerksamkeit gehe. Die Earth Hour solle Impulse für nachhaltiges Handeln im Alltag geben.

Die Earth Hour gilt als eine der größten Umweltaktionen weltweit.

Initiiert wurde sie von der World Wide Fund for Nature. Ihren Ursprung hat die Aktion im Jahr 2007 in Sydney. Inzwischen beteiligen sich Millionen Menschen und zahlreiche Städte rund um den Globus.